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Badesee in Brodowin


Pehlitzwerder
Brodowinsee
Kubadweg am Parsteiner See
Campingplatz Parsteiner See

Brodowiner Rummelsberg
Vom „Gipfel“ des „Kleinen Rummelsberges“ aus können Sie den einzigartigen Blick über den Wesensee nach Brodowin und über die eiszeitlich geprägte Landschaft genießen. Mit seinem seltenen kontinentalen Trockenrasen steht er unter Naturschutz. Der benachbarte „Große Rummelsberg“ ist rund einen Meter höher.

Blick vom Rummelsberg auf Brodowin


Der Pehlitzwerder
   
In unmittelbarer Nachbarschaft zu Brodowin – im Ortsteil Pehlitz – liegt der Pehlitzwerder, ein Kleinod der Natur. Je nach Wasserstand des großen Parsteiner Sees handelt es sich um eine Insel oder Halbinsel die bereits seit Jahrtausenden besiedelt ist.

Der landschaftliche Reiz seiner Lage und seine geschichtsträchtige Vergangenheit beeindruckte schon Theodor Fontane. Über seinen Besuch auf der "Ziegeninsel" – wie der Pehlitzwerder damals noch im Volksmund hieß – und die Geschichte des "Kloster Mariensee" erzählt er im Teil 3 seiner "Wanderungen durch die Mark Brandenburg".

Sichtbare Zeugen der bewegten Vergangenheit des Pehlitzwerder sind noch heute ein slawischer Schutzwall sowie Mauerreste des Zisterzienserklosters "Mariensee" dem Vorläufer des "Kloster Chorin".

Schon 15 Jahre nach seiner Gründung gaben die Zisterzienser 1273 das Kloster "wegen mehrerer Unbequemlichkeiten" auf. Die ständig schwankenden Wasserstände des Parsteiner Sees hatten den weiteren Ausbau des Klosters sehr schwierig gestaltet. So entschied man sich, das Kloster weiter westwärts an den Choriner See zu verlegen. Die weitaus größere, neue Klosteranlage zählt seitdem zu den bedeutendsten Bauten der Backsteingotik.

Kloster Chorin

Kloster Chorin
Ein wahres Meisterwerk der märkischen Backsteingotik. Um 1270 bis 1300 entstand das Zisterzienserkloster. Den Höhepunkt gotischer Klosterbaukunst in der Mark Brandenburg und im norddeutschen Raum verkörpern die Ruinen des Klosters Chorin, das künstlerisch bedeutendste Zeugnis einer frühen gotischen Backsteinarchitektur. Vor allem die einzigartig gestaltete Westfassade bringt dies zum Ausdruck. Jährlich besuchen rund 100 000 Besucher das Zisterzienser Kloster Chorin.
www.kloster-chorin.info

Choriner Musiksommer
Ein jährlicher Höhepunkt sind die Konzerte des Choriner Musiksommers. Die Zuschauer lauschen den klassischen Konzerten im Mittelschiff der 68 Meter langen, einst kreuzförmig angelegten, dreischiffigen Basilika oder verbinden den Musikgenuss mit einem Picknick auf der Wiese im Innenhof. Zur Klostergeschichte gibt es mehrere Ausstellungen. Schöne Spazierwege rund um das Kloster und den Amtsee führen an einladenden Gaststätten vorbei. www.choriner-musiksommer.de

Jahr für Jahr kehren die Störche in Brodowin wieder ein.

Biosphärenreservat Schorfheide Chorin
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gehört seit Dezember 1990 zu den weltweit rund 400 Biosphärenreservaten, die von der UNESCO anerkannt sind. Die Kulturlandschaft im nordöstlichen Teil der Mark Brandenburg zwischen der oberen Havel, der unteren Oder und dem Barnim wurde vor rund 15 000 Jahren eiszeitlich geformt und entwickelte sich in der jahrhunderte langen Nutzung durch den Menschen zu einer in Tier- und Pflanzenwelt artenreichen Landschaft, in der ihre Bewohner mit der Natur leben und arbeiten können.
Im rund 129 000 Hektar großen Biosphärenreservat bestimmen mehr als 2 000 Moore und 240 Seen das Landschaftsbild. In fast jedem Dorf haben Weißstörche ihr Nest, auch Biber und Fischotter sind hier zu Hause. In allen Regionen des Biosphärenreservates bieten Informationszentren thematische Führungen mit Naturwächtern an.
www.schorfheide-chorin.de

Wölfe im Wildpark Schorfheide

Wildpark Schorfheide
Ein touristischer Magnet ist der großzügig angelegte Wildpark Schorfheide.
Auf dem 100 Hektar großen Areal am Ortsausgang von Groß Schönebeck sind vom Aussterben bedrohte Haustierrassen sowie hier beheimatete Wildtiere, zum Beispiel Elche, Wisente, Auerochsen und Wölfe in Freigehegen zu sehen. Die kleineren Besucher finden dort einen Streichelzoo und einen Spielplatz.

Das Team des Wildparks organisiert gerne für Sie einen Besuch mit Führungen, Wolfsfütterung oder auch Knüppelkuchenbacken am Lagerfeuer. Für Gruppenausflüge ist eine Voranmeldung erforderlich.
www.wildpark-schorfheide.de

Schiffshebewerk Niederfinow

Schiffshebewerk Niederfinow
Besucher aus aller Welt bewundern das einzigartige Denkmal deutscher Technikgeschichte.

20 Jahre diente eine Schleusentreppe bei Niederfinow der Überwindung von 36 m Gefälle des Oder-Havel-Kanals, bevor 1934 das Schiffshebewerk Niederfinow diese Arbeit übernahm. Die gewaltige Stahlkonstruktion, tonnenschwere Ausgleichsgewichte, dicke Stahlseile, die fast lautlose Bewegung des riesigen Troges und sein geringer energetischer Bewegungsaufwand sind die Attraktionen dieses einmaligen Technikschauspiels. Von der Besucherplattform aus öffnet sich den Besuchern der Blick auf das Niederoderbruch, die Höhen von Falkenberg und Liepe. In wenigen Jahren erhält Niederfinow durch den Bau eines zweiten Schiffshebewerkes und eines modernen Informationszentrums zusätzliche Attraktionen. Mehrere Personenschiffer laden zu Besichtigungsfahrten über die Oder und den Finowkanal ein. Ein Hotel und Restaurants verwöhnen ihre Gäste mit Leckereien aus dem Barnim.
www.schiffshebewerk-niederfinow.info

Historischer Finowkanal
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Finowkanal unter großen Strapazen erbaut und ist die erste künstliche Wasserstraße Deutschlands. Sie verbindet Havel und Oder. Der historische Finowkanal beginnt heute in Zerpenschleuse und endet in Hohensaaten. Technikbegeisterte können auf ungefähr 40 Kilometern Länge imposante wasserbauliche Anlagen, darunter insgesamt 12 Schleusen, Wehre und andere Vorrichtungen besichtigen. Auf beiden Seiten der Wasserstraße laden ausgedehnte Sumpf- und Grünlandgebiete, Wälder und Erlenbrüche, aber auch Stillwasserflächen zum Verweilen und Entdecken von Flora und Fauna ein.

Weit mehr als 150 Jahre war der Finowkanal eine der wichtigsten deutschen Binnenwasserstraßen und trug damit wesentlich zur industriellen Entwicklung des Finowtales, als "Wiege der Brandenburgisch- Preußischen Industrie" bei. Direkt an den Ufern des Finowkanals finden sich interessante Bauwerke der ehemals ansässigen, vornehmlich Metall verarbeitenden Industrie (Messingwerk, Kupferhammer, Hufeisen- und Hufnagelfabrik) sowie einer Papierfabrik.

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist der Finowkanal heute wieder durchgängig schiffbar und hält für Urlauber oder Tagestouristen viel kultur- und industriegeschichtliches, wasserbauliches und ökologisch Interessantes bereit. www.infotheken.net/ebersws4.htm

Kanu – Touren
Wenn Sie die Umgebung vom Wasser aus kennen lernen möchten, bietet der Kanu Verleih Oderberg organisierte Touren an. Es gibt beispielsweise „Mondscheintouren“, „Touren durch das Schiffshebewerk“ oder die „Natur im Boot Tour“.
www.kanu.barnim.de

Packeseltouren Brandenburg
Packeseltouren Brandenburg bietet Kurztouren bis zu mehrtägigen Wanderungen mit Packeseln und Maultieren an. Die Touren und Spaziergänge werden esel - und naturkundig von Sara Fuchs begleitet und führen durch landschaftlich besonders reizvolle Gebiete im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und im Nationalpark Unteres Odertal. Die Eselherde weidet im Sommer oft in der Brodowiner Gegend, so dass die Touren vorwiegend von Brodowin aus durchgeführt werden.
www.packeseltouren-brandenburg.de

Alpacahof Serwest
Mitten im Biosphärenreservat Schorfheide gibt es Kamele! Denn Alpakas gehören zu den Kamelen, zu den Kleinkamelen. Der Alpacahof organisiert geführte Wanderungen, besucht gerne Kindergärten, Schulen und Betriebsfeste und hilft behinderte Menschen zu therapieren. 
www.alpakahof-schorfheide.de

Zoologischer Garten Eberswalde
Der Zoo in Eberwalde präsentiert einen mannigfaltigen Einblick in das weitreichende Spektrum von rund 1.400 Tieren. Die Artenvielfalt erstreckt sich über Tiere aus 5 Kontinenten und garantiert Faszination und Spannung durch abwechslungsreiche Einblicke in die Tierwelten.
www.zoo.eberswalde.de

Familiengarten Eberswalde
Der auf 17 Hektar großzügig angelegte Park wurde im Jahr 2002 für die 2. Brandenburgische Landesgartenschau errichtet und hat bis heute seinen Reiz nicht verloren. Besondere Highlights sind: die unterschiedlich gestalteten Gärten, der weite Blick von der 28 Meter hohen Aussichtsplattform des Montage-Eber-Krans, die zauberhafte Märchenspiellandschaft und die Erkundung der unterirdischen Betriebsarchen mit dem Tretboot.
www.familiengarten-eberswalde.de