Naturschutz

Amphibien

Hintergrund

Tümpel, Seen und Sölle - diese Relikte aus der Eiszeit sind wichtige Lebensräume für Amphibien. Aber auch empfindliche Biotope. Die wegen ihrer geringen Größe schnell aus dem ökologischen Gleichgewicht geraten können. Hohe Nährstoffeinträge, eine intensive Bodenbearbeitung und häufige Ernten machen Gewässern und Tieren gleichermaßen zu schaffen.

Laubfrosch-Pärchen

Amphibien sind ständig unterwegs: auf Acker-flächen - zwischen Laichgewässer, Winter- und Sommerquartier. Auf eine landwirtschaftliche Nutzung reagieren die Tiere besonders empfindlich. Rotbauchunke (Bombina bombina) und Laubfrosch (Hyla arborea) sind in Deutschland bereits sehr selten geworden.

Auch der Öko-Landbau kann Amphibien schaden. Durch die mechanische Bodenbearbeitung bei Saat und Ernte werden die Lebensräume der Tiere verletzt. Das wollen wir mit gezielten Maßnahmen auf unseren Betriebsflächen verhindern!

Unser Beitrag

Rotbauchunke

Wir haben um ein Laichgewässer eine grüne Schutzzone eingerichtet. Die Qualtiät des Kleingewässers wird so durch unsere Bewirtschaftung nicht beeinträchtigt. Außerdem: spezielle Amphibien-Wanderkorridore mähen wir nur außerhalb der Wanderzeiten. Gefahrlos können die Tiere ihre Quartiere wechseln.

Mit dieser Maßnahme tragen wir zur Regeneration der Amphibienpopulation in unserer Landschaft bei. Wie Untersuchungen zeigen, nutzt die vom Aussterben bedrohte Rotbauchunke unseren Wanderkorridor besonders gerne.