Naturschutz

Hecken

Hintergrund

Hecken zeigten einst private Besitzverhätnisse an und umzäunten Weideland. Sie waren wichtige Elemente unserer Kulturlandschaft. Mit der Vergrößerung der landschaftlichen Nutzflächen und einer zunehmenden Mechanisierung verloren sie aber ihre urprüngliche Bedeutung.

Neuntöter-Küken

Vielerorts wurden Hecken entfernt. Mit ihnen verschwand auch das Vogelgezwitscher. Und die Vielfalt der in Hecken brütenden Arten - Goldammer (Emberiza citrinella), Nachtigall (Luscinia megarhynchos), Neuntöter (Lanius collurio) und Sperbergrasmücke (Sylvia nisoria) sind nur ein kleiner Teil unserer einheimischen Heckenbrüter.

Auch wir Menschen empfinden Hecken als wohltuend. Weil sie optische Akzente setzen in einem großflächigen Landschaftsbild.

Unser Beitrag

Neuntöter-Männchen

Wir haben ca. 12 km neue Hecken gepflanzt! Diese Gehölzstreifen mit Stauden- und Wildkrautsaum sind mittlerweile bis zu 8 m breit. Und ein beliebter Lebensraum für Vögel, Schmetterlinge und Feldhasen. Für den selten gewordenen Neuntöter (Lanius collurio), dessen Bestände im 20. Jhd. europaweit drastisch zurückgegangen sind, sind unsere Hecken ein beliebtes Brutrevier.